Durch eine Paarberatung in Zürich die Liebe neu entdecken

Wann sollte man die Paarberatung angehen? Ob gebrochenes Herz, ständiges Streiten oder unerträgliches Schweigen: Probleme in der Partnerschaft sind weit verbreitet und die Scheidungsrate ist in der Schweiz und besonders in den grossen Kantonen wie auch Zürich sehr hoch.

Solche Beziehungsprobleme können sehr belastend sein und sogar krank machen. Halten sie dauerhaft an, ist eine Paarberatung sinnvoll – selbst dann, wenn keine Rettung mehr möglich scheint.

Was beinhaltet eine Paarberatung

In welchen Fällen sollten sich Paare trennen
In welchen Fällen sollten die Paare zusammenbleiben

Eine Paarberatung besteht darin, dass der Therapeut beide Sichtweisen kennenlernt. Zudem kann das Paar während der Beratung einen anderen Umgang miteinander ausprobieren und bestenfalls zu einem liebevollen Miteinander und zum Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit zurückkehren.

Die Ziele einer Paarberatung können vielfältig sein, es kann eine Verbesserung der Partnerschaft angestrebt werden, oder es kann auch darin bestehen, eine Beziehung zu beenden. Möglicherweise wird eine Trennung in Betracht gezogen, wenn keine Balance mehr besteht oder vielleicht Beziehungstests wie zum Beispiel Seitensprünge, passiert sind.

Oftmals bestehen auch Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Paaren. Werden solche Probleme in der Kommunikation mit dem Partner nicht offen kommuniziert, findet keine Lösung statt und die Probleme verharren „unter dem Teppich“.

Fest steht: Eine Verbesserung der Kommunikation macht Beziehungen glücklicher. Eine weitere typische Problematik von Paaren besteht darin, dass ein Übergang in die Elternschaft stattfindet.

Dabei verlieren sie schnell das Gleichgewicht und sind mit der neuen Situation schlichtweg überfordert. Weiter werden in einer Paarberatung typischerweise Themen wie unbefriedigte Sexualität, psychische bzw. körperliche Erkrankungen des Partners, Umgang mit einem stressigen Berufsleben, Organisation in Patchworkfamilien, Schwierigkeiten in Mehrgenerationenfamilien sowie Tabus, besprochen.

Wie ist der Verlauf meiner Paarberatung

In einer ersten Sitzung werden gemeinsame Ziele und mögliche Schwerpunkte der Paarberatung gesetzt. Dies hängt davon ab, welche Themen für das Paar relevant und wichtig sind und welche Wünsche, Anliegen und Hoffnungen sich die Paare erfüllen wollen.

Auch wird im Rahmen des Erstgesprächs ein Bild von der jeweiligen Beziehung gemacht. Ferner werden Massnahmen zur Selbsthilfe erstellt, um die Probleme aufzuarbeiten und mit den eigenen Ressourcen, wie zum Beispiel konstruktive Kommunikation, besser umzugehen.

Was versteht man unter einer Paarberatung

Unter einer Paarberatung wird eine gemeinsame Beratung für Paare mit Schwierigkeiten in der Paarbeziehung verstanden. Charakteristisch für eine Paarberatung ist, dass sich der Therapeut nicht als Experte sieht, der die Probleme des Paares löst. Vielmehr tritt er als Moderator auf, der mit einer vertrauensvollen und empathischen Grundhaltung den Veränderungsprozess in der Partnerschaft anleitet und auch begleitet.

Dabei werden in den Gesprächen mit den Klienten oftmals Muster erkannt, das heisst, der Therapeut erkennt Wechselwirkungen, deren sich die Klienten selbst nicht bewusst sind. Je nach Anliegen können Einzelpersonen und Singles ebenfalls Beziehungsthemen in der Beratung besprechen.

Erfolgschancen

Der Erfolg einer Paarberatung hängt stark von den Paaren selbst ab. Schliesslich müssen die Klienten auch im Alltag ohne Therapeuten an Ihrer Beziehung arbeiten, denn nur die Beratung alleine bewirkt keine Wunder. Die Klienten sollen am Ende der Behandlung gelernt haben, dass sie belastende Situationen frühzeitig erkennen und sich somit auch besser schützen können.

Auch ist für den Erfolg massgebend, ob zwischen dem Berater und den Klienten eine gute Arbeitsbeziehung besteht. Daher ist im ersten persönlichen Kennenlernen auch entscheidend, ob sich die Klienten aufgehoben fühlen und in der Anwesenheit des Beraters vertrauensvolle Gespräche führen können und somit zum Wichtigsten gelangen können: Zur Selbstbeobachtung, Selbstwahrnehmung und Schilderung der gemeinsamen Beziehung und Veränderung auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene.

Dies bedeutet, dass die Paare aktive Mitgestalter im Prozess werden, Selbstverantwortung übernehmen und destruktive Muster erkennen und verändern sollen. Dabei ist der Therapeut in diesem Prozess ein Begleiter und motiviert die Paare zu neuen Schritten, die auch neue Möglichkeiten bieten sollen. Auch kommt es vor, dass Skepsis seitens einer der Partner besteht. Die Aufgabe des Therapeuten ist es wieder beide ins Boot zu holen und ihren aufzuzeigen, dass es sich lohnt in gemeinsame Ziele zu investieren.

Auch kommt es vor, dass Berührungsängste abgebaut werden müssen. Dies bedeutet, den Partner wenigstens zu einem Erstgespräch zu motivieren. Im gleichen Zug sollte dem Partner erklärt werden, dass es in der Beratung nicht darum geht, einen „Schuldigen“ zu suchen, also ihm Unrecht oder Fehler nachzuweisen.

Vielmehr soll konstruktiv an der Partnerschaft oder an einer einvernehmlichen Lösung gearbeitet werden und gegenseitige Interessen wie z. B. gemeinsame Unternehmungen oder auch Kindererziehung in den Vordergrund rücken.

Zudem ist es bei Vorliegen einer psychischen Belastung auf Seiten eines Partners empfehlenswert eine Einzelberatung in Anspruch zu nehmen um die Erfolgschancen der Paarberatung zu erhöhen.

Kosten, Dauer und Ort

Der zeitliche Rahmen der Paarberatung kann stark variieren, dauert in der Regel ca. 90 Minuten. Je nach Beratungszielen und Beziehungsproblemen können vier bis fünf, auch bis zu 15 Sitzungen entstehen.

Die Abstände zwischen der Beratung betragen ca. 4-6 Wochen. Bei mir belaufen sich die Kosten für die Paarberatung auf 200 CHF pro Stunde. 

Die Paarberatung findet im Ambulanten Zentrum IKP für Psychiatrie, Psychotherapie & Lebensprobleme statt.

Paarberatung in Zürich